Stadtgeografie: Brücken
Wiwilíbrücke
79098 Freiburg
Die Wiwilíbrücke überbrückt die Gleisanlagen des Hauptbahnhofs auf der Südseite. Die heute 160 Meter lange Eisenfachwerkbrücke wurde 1886 erbaut und trug offiziell den Namen Kaiser-Wilhelm-Brücke. Im Volksmund wurde die Brücke jedoch bald Stühlinger Brücke genannt, nach dem Stadtteil, den sie mit der Innenstadt verbindet.
Nach dem Bau der parallel verlaufenden Stadtbahnbrücke setzte sich mehr und mehr der Name Blaue Brücke durch, der auf den charakteristischen Farbton des Anstrichs bezugnimmt. Im Jahr 2003 wurde die Brücke schließlich nach der Partnerstadt Wiwilí in Nicaragua benannt.
Von 1909 bis zu ihrer Stilllegung 1961 verkehrte die Straßenbahnlinie 5 über die Brücke. Seit 1996 ist sie Radfahrern und Fußgängern vorbehalten. Auf der östlichen Rampe werden seit Mai 2012 die Radfahrenden mit einer Induktionsschleife gezählt. Der bisherige Tagesspitzenwert mit 17.586 Radlern wurde am 21. April 2016 ermittelt, nach Monaten liegt der Juli 2015 mit 387.288 vorne (Stand Juni 2016).
Auf der östlichen Seite erinnert seit 2003 ein scheinbar in großer Eile vergessener Mantel mit Judenstern aus Bronze an die Verschleppung der badischen Juden in das Lager Gurs in der Nacht vom 21. und 22. Oktober 1940.
Auf der Westseite befinden sich zwei Gedenktafeln für Berndt Koberstein und Albrecht „Tonio“ Pflaum. Sie wurden in Wiwilí während eines humanitären Hilfseinsatzes von den nicaraguanischen Contras ermordet.
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